Wer hat die PAUSENkirche vorbereitet?

Die PAUSENkirche ist eine ökumenische Initiative der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Dillingen/Saar.
Seit diesem Jahr ist auch die neuapostolische Gemeinde mit im Boot.

2010 fand die Pausenkirche zum ersten Mal statt und ist seitdem schon zur festen Einrichtung in der Adventszeit in Dillingen geworden. Damit ist es auch ein Vorzeigeprojekt in der ökumenischen Zusammenarbeit der Kirchen in Dillingen. Denn die Pausenkirche ist ein Gemeinschaftsprojekt der fünf katholischen Pfarreien in Dillingen – St. Josef Diefflen, St. Johann, St. Maximin, Hl. Sakrament, Maria Trost –, der Evangelischen Kirchengemeinde Dillingen und der neuapostolischen Gemeinde.

„Es gibt bereits viele Punkte der Zusammenarbeit der Kirchen, aber dieses Projekt ist wirklich ein Erfolgsmodell der ökumenischen Zusammenarbeit“, so Ascher. Auch der evangelische Pfarrer Martin Ufer betont: „Wir haben alle das gleiche Ziel: dem Menschen zeigen, dass Kirche auch anders geht.“

Alles funktioniere reibungslos, auch wegen der breiten Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich je nach ihren Stärken einbringen können. „Jeder findet seine Aufgabe im Team und ist mit Spaß bei der Sache.“

Hier das Planungsteam der Pausenkirche 2017:
Von links: Dekanatsreferent Thomas Ascher,
Monika Faulbecker, Petra Knaubert, Anita Engel, Gerlinde Mautes, Thomas Schmitt, Hans-Jürgen Nehrenberg, Pfr. Martin Ufer, Andrea Johannes, Manfred Engel, Rita Nagel, Pfr. Gerhard Jacob.

Über 40 ehrenamtliche Helfer sind mittlerweile an der Aktion beteiligt, kümmern sich um das Programm des Pausenklangs, planen die Stationen, machen Werbung oder sind während der Pausenkirche als Gastgeber und Ansprechpersonen im Saardom. Bereits im September geht es mit der Planung in kleinen Arbeitsgruppen zum Pausenklang, zur Kirchengestaltung oder zur Koordination der Mitarbeiter los.

Die Zusammenarbeit hat auch den menschlichen Kontakt zwischen den verschiedenen Gemeinden sehr gefördert. „Es haben sich richtige Freundschaften entwickelt, die über die Pausenkirche hinaus bestehen.“, erzählt Ascher.

Wozu machen wir das: Was sind die Ziele der Pausenkirche?

Distanz überwinden

Menschen, von denen sich die Kirchen entfernt haben und die sich von den Kirchen entfernt haben,
- sollen auf wohltuende Weise in Kontakt gebracht werden.
- Die Angebote gehen dabei aus von ihrem Erleben, ihrer Ästhetik, ihren Verständnismöglichkeiten.
  („Was willst du, das ich die tue“)
- Sie sollen die Schwelle als niedrig empfinden. (räumlich und psychologisch)

Vertiefen und bereichern

Auch „Kirchennahe“
sollen besinnliche, anregende und manchmal überraschende Facetten finden,
die ihren Advent bereichern und vertiefen können.

Die Angebote orientieren sich dabei auch an dem,
was wir als christliche Gemeinden im Advent als angemessen empfinden.

Ehrenamtliche Verantwortung

Ehrenamtlich Engagierte
sollen die Möglichkeit haben, sich ihren Interessen, Fähigkeiten und „Charismen“ entsprechend einzubringen.
Sie haben dabei nicht nur eine „ausführende“ Rolle, sondern übernehmen Verantwortung.
Sie können dabei auch für sie neue Aufgaben ausprobieren und in neue Rollen hineinwachsen.

Geschwisterliche Zusammenarbeit

Die katholischen, die evangelische und die neuapostolische Gemeinde
arbeiten geschwisterlich zusammen und verbreitern dadurch die bestehende Zusammenarbeit.

Die Mitarbeiter/-innen der verschiedenen Gemeinden lernen sich kennen und schätzen.

Die katholischen Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft erleben an einem gemeinschaftlichen Projekt Zusammenarbeit.